Bienvenu au nouveau site de déi Lénk Norden!

Plus d’informations suivront bientôt! 

Entretemps, n’hésitez pas de nous contacter au sekretariat@dei-lenk.lu ou de visiter le site du mouvement national: www.dei-lenk.lu

Weniger Stress – ein öffentlicher Transport der uns entlastet.

Stress fördert selbst- und fremdgefährdendes Verhalten im Straßenverkehr. Der öffentliche Transport sollte uns auch im Norden täglich entlasten.

Die Mobilität der Zukunft wird nicht mehr auf ein einziges Transportmittel ausgerichtet sein, wie das in der Vergangenheit der Fall war. Sie wird sich größtenteils auf einen, durch die öffentliche Hand organisiert und verwalteten, öffentlichen Transport stützen müssen, der mit anderen Transportarten, wie zum Beispiel der sanften Mobilität oder dem Car-Sharing kombiniert wird.

Klare Analysen und einschneidende Optimierungen sind unumgänglich. Überfüllte Busse zu Stoßzeiten, unangepasste Fahrzeiten, mangelnde P&R Plätze und desolate Haltestellen brauchen jetzt Verbesserung.

Der öffentliche Transport muss staatlich bleiben und für alle gratis und komfortabler werden.

Mehr Lebensqualität und Sicherheit- ein Geschenk für uns.

Regionale Lebensmittel und klimaverträgliche Anbaumethoden.

déi Lénk wollen der Nahrungsmittelproduktion einen größeren Stellenwert beimessen und setzen sich ein für eine Umorientierung der luxemburgischen Landwirtschaft hin zu einer regionalen Versorgung der Menschen mit gesunden, nachhaltig produzierten Lebensmitteln.

Eine regional verankerte, umweltfreundliche Nahrungsproduktion ist ressourcenschonender und unabhängiger von Importen, da sie versucht die Energiekreisläufe möglichst vor Ort zu schließen. Auf diese Weise schafft sie Arbeitsplätze, fördert den sozialen Zusammenhalt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Eine solche Ernährungswende kann nur gelingen, wenn öffentliche Einrichtungen, Produzenten und Konsumenten sich gemeinsam mit einbringen und wir möglichst viel von dem produzieren was wir konsumieren. Verwertungs- und Vermarktungsketten sollen ausgebaut und die Verwendung von regionalen Produkte in öffentlichen Einrichtungen erleichtert werden.

Aus ökologischer Sicht muss der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden eingeschränkt werden, sowie klimaverträgliche Anbaumethoden unterstützt werden, die die Biodiversität und natürliche Ressourcen schützen. Außerdem unterstützen wir jegliche Ansätze hin zu einer ökologischen, solidarischen und partizipativen Landwirtschaft.

Saubere Energie für alle.

Luxemburg weist den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch Europas auf. Dabei stammen nur 6% des Energiekonsums aus erneuerbaren Quellen. Ein Großteil der Energie wird zudem importiert, au.a. aus Atomkraftwerken aus der nahen Umgegend.

déi Lénk Norden möchten nachhaltige Energien wie z.B. Erdwärme, Solar-, Wind- und Wasserkraft fördern und Luxemburg so zu einer autonomeren und umweltfreundlicheren Energiepolitik verhelfen.

Um diese Energiewende erfolgreich zu bewältigen und das Recht auf saubere Energie für alle zu verwirklichen, müssen die elektrischen Verteilungsnetze einer wirklichen demokratischen Kontrolle unterliegen und verstärkt öffentliche Mittel einsetzt werden, um erneuerbare und dezentrale Produktionskapazitäten aufzubauen.

In diesem Zusammenhang wollen déi Lénk Norden auch die Gründung von Energie-Kooperativen weiter fördern und uns für die Schließung vom maroden Atomkraftwerk in Tiehange einsetzen.

Natur- und kulturnah: Den sanften Tourismus fördern.

mardi, 02 octobre 2018 

Natur- und kulturnah: Den sanften Tourismus fördern. 

Der Norden Luxemburgs ist ein beliebtes Ferien- und Erholungsgebiet. Es ist unbestritten: Die meisten Gäste kommen wegen der einzigartigen Natur, zum Wandern, zum Radfahren, zum Baden am Stausee oder am Wämper See ins Ösling, das zudem zahlreiche kulturelle Kostbarkeiten aufzuweisen hat.

Naturschutz muss Vorrang haben. déi Lénk widersetzen sich überdimensionierten Luxusprojekten, wie sie derzeit am See in Weiswampach geplant sind, und setzen sich für einen sanften Tourismus ein. Anstelle von Fun- und Adventurepark, Wasserskianlage, Plastikinsel im See und Feriendorf, wie in Weiswampach geplant, fordern déi Lénk ein Naturerkundungszentrum, eine Jugendherberge, die Wiederbelebung des Campingplatzes, Restaurants und Shops, in welchen regionale Produkte angeboten werden.

Um die Blaualgenpest in Zukunft zu verhindern, muss der Einsatz von Düngemitteln rund um die Badegewässer entschieden herabsetzt werden. Dies betrifft vor allem den Stausee, der als nationale Trinkwasserreserve dient.

Wohnraum – eine gesellschaftliche Ressource.

Die Frage, wie wir wohnen wollen, ist eng verbunden mit der Frage in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Eine Wohnungspolitik darf sich grundsätzlichen Fragen um Werte und Prioritäten nicht verschließen. Soll Wohnraum zur persönlichen Bereicherung dienen oder eine gesellschaftliche Ressource sein, zu der alle Zugang haben?

Die aktuelle Lage zeigt vor allem eins: Der „freie“ Markt kann das Bedürfnis der Menschen nach einer für sie angemessenen Wohnung nicht stillen. Immer mehr Menschen können sich die hohen Kauf- und Mietpreise nicht mehr leisten. Dies betrifft nicht nur sozial Schwache und junge Menschen, sondern zunehmend auch Durchschnittsverdiener.

Dabei ist angemessenes Wohnen ein Menschenrecht. Außerdem ist das eigenständige Wohnen eine Frage der Würde und eine Voraussetzung zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe.

Wie wollen wir in Zukunft wohnen?

Wohnen ist auch eine Frage der Zukunftsgestaltung. Wenn wir eine Gesellschaft wollen, die auf Nachhaltigkeit und Solidarität aufbaut, dann müssen alternative Lebensformen und innovative Wohnprojekte massiv gefördert werden.

In diesem Zusammenhang sehen déi Lénk Norden auch die Entwicklung der „Nordstad“ und die gesamte Landesplanung im Norden. Wir wollen die Zersiedlung der Landschaft verhindern und kollektives Wohnen mit grünen Erholungsgebieten vernetzen. Wenigstens 5% unserer Landesfläche sollen als Ressourcenareale und Biodiversitätszonen unter Schutz gestellt werden. Wir wollen die Wohn- und Lebensqualität der Menschen aufwerten und die Wohngebiete zusammen mit den Einwohnern konsequent ökologisch umgestalten.

Anstatt Privatpromotoren die Landesplanung zu überlassen, sollen Baugemeinschaften und -Kooperativen gefördert werden.

Nachhaltiges Wirtschaften im Norden.

Wir möchten Transportwege kürzen, den regionalen Konsum und regionale Märkte fördern und Arbeitsplätze dort schaffen, wo die Menschen leben. Dabei geht es darum, wirtschaftliche Aktivitäten zu entwickeln in den Bereichen erneuerbare Energien, Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, öffentliche Verkehrsmittel und umweltfreundliche Nahrungsproduktion.

Kommunale Betriebe, Kooperativen, Betriebe der „économie solidaire“ und im Non-Profit-Bereich sollen auf diesem Wege gefördert werden, genauso wie kleine und mittlere Privatbetriebe aus dem Handwerk, Industrie, Handel oder Landwirtschaft.

Der Norden braucht eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, die sowohl ökologische als soziale Aspekte miteinbindet, Arbeitsplätze langfristig absichert und nicht von multinationalen Profitinteressen abhängt.

Eine angemessene medizinische Nahversorgung für den Norden.

Die Qualität der medizinischen Versorgung in Luxemburg kann und darf nicht von Rentabilitätskriterien abhängen. Unsere Gesundheit ist keine Ware.

Der medizinische Bereitschaftsdienst im Norden soll so organisiert sein, dass er die gleiche Qualität erreicht, wie in andern Gegenden des Landes. Eine angemessene medizinische Nahversorgung muss gesichert sein.

Wir wollen die Einrichtung weiterer „maisons médicales“, mit multidisziplinären Teams, die eine umfassende Hilfe leisten können. 

Die öffentliche Gesundheit beruht jedoch nicht ausschließlich auf der Qualität der Behandlungsmethoden. In Wirklichkeit handelt es sich um eine transversale Thematik, die viele politische Felder berührt. Soziale Ungleichheiten, Armut, die Arbeitsbedingungen, das Schulsystem, die Qualität der Umwelt, die Ernährungsbedingungen aber auch das soziale Umfeld beeinflussen den Zustand der Gesundheit entscheidend. Die Prävention muss im Zentrum jeder Politik stehen und alle Aspekte einbeziehen, die einen Einfluss auf die öffentliche Gesundheit haben.

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